Reisebericht „Alpentour“

Reisebericht Weitkamp Classics „Alpentour“

Unsere Weitkamp Classics „Alpentour“ fand vom 20. bis 23. Juli 2017 in Schwarzenberg im Bregenzerwald statt.
Die Teilnehmer lernten sich in uriger Umgebung vor dem Start der ersten Etappe kennen. Schnell wurde klar, dass die Sympathie bei den Teilnehmern vorhanden war und dass die Synergien weit über das gemeinsame Hobby ragen würden.
Nachdem der Regen ein wenig nachgelassen hatte, starteten die Teilnehmer zu einer kleinen Kennenlern-Runde ins nahe Lingenau. Über kleine Straßen ging es durch die hügelige Landschaft des Bregenzerwaldes. Nach ein paar Kilometern setzte sich die Sonne gegen die Regenwolken durch und trocknete sowohl Straßen als auch die Cabriodächer.
In Lingenau besuchten die Teilnehmer den Käsekeller Bregenzerwald. Hier lagern und reifen bis zum 32.700 Käselaibe. Nach einem sehr interessanten Imagefilm über die Region, den Lagerungsprozess und die verschiedenen Käsesorten folgte eine kleine Käseverkostung, die den Besuch abrundetet. Die Sonne schien und die Teilnehmer starteten auf die kurze Etappe zurück nach Schwarzenberg.
Spätestens während des Kennenlern-Abends in einer schönen Stube war klar, dass die nächsten Tage sehr lustig werden würden.
Nach einem reichhaltigen Frühstück starteten die insgesamt 8 Teams zur ersten Tagesetappe über 245 Kilometer. Zuerst ging es durch den Bregenzerwald, aber schon bald ging es hinauf Richtung Lech und Arlberg. Nach den kurvigen Tunnelpassagen der Flexenpassstraße öffnete sich das Tal und zeigte sich von einer schönen Seite. Die saftigen Wiesen und die Berggipfel wirken doch viel schöner mit schönem und sonnigen Wetter. Nach einer kurzen Pause auf der Arlberg Passhöhe ging es über St. Anton und Pettneu weiter Richtung Silvretta Hochalpenstraße. Die langsam ansteigende Straße gesäumt von grünen Wiesen machte den Teilnehmern viel Spaß. In Galtür trafen sich die Teams zum gemeinsamen Mittagessen und ließen sich die gute Laune von einem kleinen Regenschauer nicht nehmen. Nachdem die Sonne wieder über der Silvretta Hochalpenstraße lachte, ging es für die Teilnehmer weiter hinauf Richtung Silvretta Stausee. Ein kleiner Stopp diente als Fototermin und als Vorbereitung auf die folgenden 27 Kehren hinab ins Montafon.
Nachdem die Stadtdurchfahrt durch Bludenz hinter den Teams lag, ging es wieder über kleine Straßen hinauf Richtung Faschinajoch. Die vielen Kurven machten sogar den Teams mit den eher PS-schwachen Fahrzeugen viel Freude. Bei einem kurzen Kaffeestopp genossen die Teilnehmer den Blick über das Faschinatal. Auch für einen Fototermin vor toller Bergkulisse blieb genug Zeit.
Nun ging es weniger kurvig aber auch über kleine Straßen wieder hinab in den Bregenzerwald.
Nach 245 schönen und erlebnisreichen Kilometern war das Ziel in Schwarzenberg erreicht. Beim Ziel-Bier und bei einem schönen Abendessen liessen alle Teilnehmer den Tag revuepassieren.
Am Samstag ging es nach einem guten Frühstück und wieder bei Sonnenschein hinauf zum Furkajoch. Beim ersten kurzen Stopp konnten die Teilnehmer bis in die Schweiz schauen. Danach ging es über die schöne Furkajoch Passstraße hinunter bis Rankweil und weiter Richtung Bludenz. In Bludenz führte die Route weiter in das Klostertal. Parallel zur Arlberg Schnellstraße ging es über die alte Arlberstraße durch Dalaas weiter Richtung Stuben und dann den Flexenpass hinauf nach Lech. Die engen Tunnelpassagen machten besonders den PS-starken Teilnehmern Spaß. Nach den Tunnelpassagen genossen die Teilnehmer den Blick über das Skigebiet Lech-Zürs. In Lech ging es für die Teams hinauf zum Mittagessen nach Oberlech. Die Autos konnten während des Mittagessens in der Tiefgarage abkühlen.
Als besonderes Highlight wurde das Mittagessen der Teilnehmer von den Lecher Alphornbläsern begleitet, die vor der schönen Bergkulisse für eine ganz besondere Stimmung sorgten.
Nach einer längeren MIttagspause ging es wieder hinunter nach Lech, wo das Huber-Hus besichtigt wurde. Die Teilnehmer konnten sich über die Lebens- und Arbeitsweise der Bauernfamilie Huber ein Bild machen. Der Besuch des Heimatmuseums war ein schöner Programmpunkt. Nach einem kleinen Spaziergang durch den Ort ging es die kleine Straße weiter nach Warth und von dort aus über den Hochtannbergpass durch den Bregenzerwald zurück nach Schwarzenberg.
Beim gemeinsamen Schnitzelessen ließen die Teilnehmer den schönen und sonnigen Tag mit vielen besonderen Erlebnissen ausklingen.
Nachdem am Sonntag ausgeschlafen wurde, ging es pünktlich um 10.30 Uhr auf die letzte Etappe Richtung Allgäu. Vorbei am Käse Keller ging es weiter über kleine und von grünen Wiesen gesäumten Straßen Richtung Landesgrenze und zurück nach Deutschland. Durch das Allgäu, welches sich von seiner eher regnerischen Seite zeigte, ging es weiter Richtung Bad Hindelang und über den Oberjochpass zu unserem endgültigen Ziel. Bei einem gemeinsamen Mittagessen ließen die Teilnehmer die Weitkamp Classics „Alpentour“ ausklingen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass auch diese Reise der Weitkamp Classics das Motto „Reisen mir Freunden“ widerspiegelt.

Christoph Weitkamp

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