Reisebericht „Zwischen den Meeren“ 2017

Reisebericht Weitkamp Classics „Zwischen den Meeren“

Vom 29. September bis 01. Oktober fand unsere Weitkamp Classics „Zwischen den Meeren“ statt. Neben einigen Stammfahrern hatten sich auch einige Neukunden angemeldet. Nachdem alle Gäste am Donnerstag angereist waren und die Zimmer mit Blick auf die Flensburger Förde bezogen hatten, trafen sich die Teilnehmer zu einem kleinen Come-together. Auch diesmal scheute niemand die weite Anreise, um mit den Weitkamp Classics ein besonderes Oldtimer-Wochenende zu erleben. Einige waren bereits seit 03.00 Uhr unterwegs gewesen, um pünktlich im Strandhotel Glücksburg, unserem Ausgangspunkt für die nächsten drei Tage, zu sein. Nach einem kurzen Kennenlernen startete die Gruppe zusammen zur kurzen Etappe zum Schloss Glücksburg. Während der sehr kurzweiligen und imposanten Führung wurde Allen die Zusammenhänge des europäischen Adels nähergebracht. Auch die Gemächer derer zu Schleswig und Holstein konnten besichtigt werden.
Nach der Rückkehr ins Hotel konnten sich die Gäste ein wenig frisch machen. Beim ersten gemeinsamen Abendessen lernte sich die Gruppe besser kennen. Die Neukunden wurden von den Stammfahrern ein wenig „eingenordet“.
Nach einem guten Frühstück ging es am Freitag bei typischen Weitkamp Classics Wetter auf die erste Tagesetappe quer durch Schleswig Holstein bis nach Sankt Peter-Ording. Hierbei lernten die Teilnehmer kleine Bauerndörfer kennen und konnten die Weite Schleswig-Holsteins genießen. Die großen alten Bauernhöfe sowie die vielen Kuhherden waren sehr beeindruckend.
Beim gemeinsamen Mittagessen tauschten sich die Teilnehmer über Ihre Autos und über das Erlebte des Vormittags aus. Der Meerblick war zwar zu erahnen, fehlte aber nicht.
Gestärkt ging es weiter über kleine Straßen am Deich entlang Richtung Norden. Auch hier waren alle Straßen gesäumt von saftigen grünen Wiesen und schönen Windmühlen.
Am späten Nachmittag waren alle Gäste wieder gut im Strandhotel angekommen und hatten sich das Bier redlich verdient.
Die Gespräche während des gemeinsamen Abendessen gingen weit über die bekannten Benzingespräche hinaus, was für die jetzt schon entstandene Sympathie innerhalb der Gruppe sprach.
Am Samstag ging es nach einem reichhaltigen Frühstück auf die zweite Tagesetappe. Diese führte die Gäste nach Dänemark. Nachdem die Teilnehmer die Landesgrenze hinter sich gelassen hatten, ging es an der Flensburger Förde entlang bis nach Sønderborg. Das Tourmanagement hatte zum dänischen Wettergott noch keinen guten Draht, was aber die gute Laune innerhalb der Gruppe nicht minderte. Das geplante Picknick direkt an der Ostsee wurde deshalb kurzerhand in die ehemalige Schlossküche von Schloss Sønderborg verlegt. Nach dieser Stärkung ging es für die Teilnehmer weiter zum eigentlichen Picknickplatz auf der Halbinsel Kværs. Statt des Picknicks fand hier ein spontan organisierter Prosecco-Stopp statt. Für die Gäste war dies eine gelungene Überraschung.
Weiter ging es ein Stück Richtung Norden und wieder zurück nach Sønderborg. Nach einem letzten Blick auf das Schloss Sønderborg ging es weiter Richtung Gråsten. In Gråsten besichtigten die Teilnehmer die Anlage des Schloss Gråsten. Das Schloss Gråsten ist die Sommerresidenz des dänischen Königshauses. Interessant war deshalb zu sehen, wo die Königsfamilie im Sommer schwimmt und Tennis spielt. Das Schloss ist von innen nicht zu besichtigen.
Nach 30 Minuten ging es auf kleinen Straßen zurück Richtung Deutschland. Der dänische Wettergott hatte an diesem Tag wohl etwas Anderes zu tun, weshalb die Scheibenwischer auf Hochtouren liefen. Nichtsdestotrotz kamen alle Teilnehmer gut gelaunt wieder im Strandhotel an. Frei nach dem Motto: „Schönwetter kann Jeder“
Am Abend genossen Alle geneinsam das Abschieds-Abendessen und ließen die Erlebnisse des Tages revuepassieren.
Am Sonntag verabschiedete sich die Gruppe gemeinsam aus Glücksburg.Der deutsche Wettergott hatte gute Laune, sodass die Sonne schien und sich der Himmel von seiner besten Seite zeigte. Vorbei am Schloss ging es auf kleinen Straßen Richtung Kappeln. Bei einem kurzen Stopp in Kappeln bewunderten die Teilnehmer eine alte Lokomotive und die Aussicht auf die Schlei. Nachdem nun auch die letzten Cabriodächer geöffnet wurden, ging es entlang der Schlei weiter Richtung Alt-Duvenstedt. In Kolonne fuhr die Gruppe durch kleine Dörfer mit teilweise reetgedeckten Häusern.
Nach 100 Kilometern war das endgültige Ziel, das Seehotel Töpferhaus, erreicht. Bei einem gemeinsamen Mittagessen mit Blick über den Bistensee ließen die Teilnehmer die gemeinsam verbrachten Tage ausklingen. Zusammenfassend war die Weitkamp Classics „Zwischen den Meeren“ eine Oldtimerreise für Genießer. Das Motto jeder Weitkamp Classics, „Reisen mit Freunden“ wurde in jeder Hinsicht widergespiegelt.

Christoph Weitkamp

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